Schnell, Johann Jacob

Johann Jakob Schnell (1687-1754), seit 1714 fürstbischöflich Bambergischer Hofoboist und –violinist, Hof- und Kammermusikdirektor, Komponist und Verleger veröffentlichte 1731 seine „Sex Parthiae Trisonae“ Opus II im Druck, die er seinem Mäzen, dem Bamberger und Würzburger Kanonikus, Domkapitular und Geheimen Rat Johann Philipp Anton Christoph Freiherr von und in Franckenstein widmete. Die Vorrede in lateinischer Sprache weist Schnell als gelehrten Musiker aus, dessen Sonaten musikalische Erholung („Musicae laxamentum“) bieten sollten.