Flöte

 

Rezensionsartikel von Frank Michael aus TIBIA 4/2015:   Hubert Hoche: Ming II für Flöte, Helmstadt 2011, H.H.-Musikverlag, HH075   Der treffende Untertitel dieses Werkes lautet „Solfeggio“. Komponiert in einer raffinierten Art der minimal-music erfordert es einen mit neuen Spieltechniken und deren rasanten Wechseln außerordentlich versierten Flötisten. In der Uraufführung mit Carin Levine hat Hubert Hoche sicher die Flötistin für dieses Werk gefunden. In dem strikt geforderten Tempo durchgehalten ist das Werk buchstäblich atemberaubend. Sehr schneller Wechsel von tongue-ram, Töne mit Klapperklappern, des weiteren Fußstampfen in immer wieder neu ablaufenden Patterns prägen dies Werk. Wobei die schnellen, mitgeklapperten Sechzehnteltriolen immer aufwärts zielen, was die Erzielung von Klappengeräuschen naturgemäß erschwert, da ja immer Finger weggenommen werden. Der überraschende Schluss: Irregulär sozusagen flackernde whistle-tones über dem c. Erfreulicherweise erlaubt der Autor aus „pädagogischen“ Gründen, um Dauer und Schwierigkeitsgrad zu variieren, auch eine Auswahl der insgesamt 12 Abschnitte zu treffen.  

 

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Ming II, 7`
Ming II, 7`
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